Kaffeevollautomat oder Siebträger: welche Kaffeemaschine zu Ihnen passt
Die Bauarten im Vergleich, warum die Mühle wichtiger ist als der Pumpendruck, und fünf Maschinen, die in der Schweiz verkauft werden.

So ist dieser Ratgeber entstanden: aus Herstellerangaben, Händlerseiten und veröffentlichten unabhängigen Tests. Wir haben die Produkte nicht selbst getestet. Wenn Sie über einen Link auf dieser Seite kaufen, erhalten wir unter Umständen eine Provision, ohne Mehrkosten für Sie.
Die engere Auswahl
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JURA E8
KaffeevollautomatPasst für: alle, die eine Schweizer Marke und ein Milchsystem mit automatischer Reinigung wollen.
Wassertank 1,9 l / Bohnenbehälter 280 g / Mahlwerk mit 7 Stufen / Rund CHF 920 bis 1400
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De'Longhi Magnifica Evo
KaffeevollautomatPasst für: den Einstieg mit kleinem Budget.
Wassertank 1,8 l / Bohnenbehälter 250 g / Milchsystem je nach Ausführung / Rund CHF 300 bis 420
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Philips Series 3300 LatteGo
KaffeevollautomatPasst für: alle, die ein Milchsystem mit wenigen Teilen zum Reinigen suchen.
Wassertank 1,8 l / Keramikmahlwerk mit 12 Stufen / Milchbehälter LatteGo / Preis je nach Händler stark unterschiedlich
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Siemens EQ.6 plus s700
KaffeevollautomatPasst für: die Mittelklasse mit vielen Getränken auf dem Touchscreen.
Wassertank 1,7 l / Bohnenbehälter 300 g / Rund CHF 580 bis 760
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Sage the Barista Express Impress
Siebträgermaschine mit eingebauter MühlePasst für: alle, die Espresso von Hand zubereiten wollen, mit Hilfe beim Dosieren und Tampen.
Mühle mit 25 Stufen / Wassertank 2 l / Dampflanze von Hand / Rund CHF 610 bis 760
Entscheiden Sie zuerst über die Bauart und erst danach über die Marke. Die Bauart bestimmt, wie viel Sie jeden Morgen von Hand machen, wie viel Sie reinigen und ob Sie ein zweites Gerät brauchen.
Die Bauarten
Kaffeevollautomat. Er mahlt, dosiert und brüht auf Knopfdruck. Sie müssen kaum etwas lernen. Dafür gibt es im Innern mehr Teile, die gespült und gereinigt werden wollen.
Siebträgermaschine. Sie mahlen die Bohnen, füllen und tampen das Sieb und starten und stoppen den Bezug selbst. Das braucht Übung und gibt Ihnen am meisten Kontrolle. Hat die Maschine keine eingebaute Mühle, brauchen Sie eine separate.
Kapselmaschine. Am einfachsten in der Bedienung und pro Tasse am teuersten, weil Sie jede Kapsel bezahlen. Kapselmaschinen behandeln wir in diesem Ratgeber nicht.
Warum die Mühle zählt
Espresso braucht fein gemahlenen Kaffee, und der Mahlgrad muss sich in kleinen Schritten verstellen lassen, bis der Bezug die richtige Geschwindigkeit hat. Die Zahl der Mahlstufen ist deshalb ein brauchbarer Vergleichswert: Die JURA E8 hat 7 Stufen, die Philips Series 3300 hat 12, die Mühle der Sage Barista Express Impress 25.
Beim Vollautomaten fällt das weniger ins Gewicht, weil die Maschine Menge und Brühvorgang selbst abstimmt. Beim Siebträger ist die feine Abstufung entscheidend.
Pumpendruck sagt wenig
Fast jede Maschine wirbt mit 15 bar, manche mit 19 bar. Espresso wird mit rund 9 bar gebrüht. Sage nennt für seine Maschinen beide Werte: 15 bar Pumpendruck und 9 bar Extraktion. Eine höhere Zahl auf der Verpackung steht nicht für besseren Kaffee.
Milch
Es gibt drei Wege, geordnet nach Aufwand:
- Dampflanze von Hand (Sage Barista Express Impress). Sie schäumen die Milch selbst im Kännchen. Das braucht Übung.
- Milchbehälter (Philips LatteGo, De’Longhi LatteCrema). Die Maschine saugt die Milch an und gibt den Schaum direkt in die Tasse.
- Schlauchsystem mit automatischer Reinigung (JURA E8). Die Milch kommt aus einem beliebigen Behälter, und die Maschine spült das System selbst.
Je mehr die Maschine übernimmt, desto mehr Teile führen Milch und müssen täglich gereinigt werden. Lesen Sie vor dem Kauf das Kapitel zur Reinigung in der Anleitung.
Wasserhärte und Entkalken
Kalk verkürzt die Lebensdauer einer Kaffeemaschine am stärksten. In der Schweiz wird die Wasserhärte in französischen Härtegraden (°fH) angegeben, und sie unterscheidet sich je nach Region stark: In den Alpen ist das Wasser meist weich, im Mittelland oft hart. Ihre Gemeinde oder Ihr Wasserversorger gibt den Wert für Ihre Adresse bekannt.
Stellen Sie die Wasserhärte an der Maschine ein, sofern sie das vorsieht, und entkalken Sie, wenn die Maschine es verlangt. Ein Wasserfilter im Tank verlängert die Abstände.
So entscheiden Sie
- Sie wollen Kaffee ohne Aufwand: ein Vollautomat.
- Sie trinken vor allem Milchgetränke: ein Vollautomat mit Milchsystem, das Sie auch wirklich reinigen mögen.
- Sie wollen die Zubereitung lernen: eine Siebträgermaschine mit fein abgestufter Mühle.
- Sie haben wenig Platz oder Budget: ein Einstiegs-Vollautomat wie die Magnifica Evo.