Haustiere

Hundefutter im Abo in der Schweiz: Frischfutter, Händler-Abo oder Erinnerung

Welche Hundefutter-Abos in die Schweiz liefern, wie sie sich unterscheiden und worauf Sie vor dem Abschluss achten sollten.

Aktualisiert 2. Oktober 2026

Hund legt den Kopf neben einen Napf mit Trockenfutter
Foto: Ayla Verschueren / Unsplash

So ist dieser Ratgeber entstanden: aus Herstellerangaben, Händlerseiten und veröffentlichten unabhängigen Tests. Wir haben die Produkte nicht selbst getestet. Wenn Sie über einen Link auf dieser Seite kaufen, erhalten wir unter Umständen eine Provision, ohne Mehrkosten für Sie.

Die engere Auswahl

Unter «Hundefutter-Abo» laufen in der Schweiz drei sehr verschiedene Angebote. Klären Sie zuerst, welche Art Sie suchen, und vergleichen Sie erst dann die Anbieter.

Drei Arten von Abo

Frisch gekochtes Futter, tiefgekühlt geliefert. HelloBello kocht Menüs, portioniert sie für Ihren Hund und liefert sie gefroren in die Schweiz. Sie brauchen Platz im Tiefkühler und müssen ans Auftauen denken.

Händler-Abo mit Rabatt. zooplus.ch schickt Ihnen das Futter, das Sie ohnehin kaufen, in einem festen Rhythmus und gibt dafür Rabatt: 10 % auf die erste Abo-Bestellung, danach 5 %. Zugeschnitten wird nichts.

Erinnerung statt Abbuchung. AniSwiss schickt vor jeder Lieferung eine E-Mail, und Sie bestätigen die Bestellung selbst. Es wird nichts automatisch belastet. Das passt, wenn der Verbrauch schwankt.

Wer nicht in die Schweiz liefert

Viele Abo-Marken aus Deutschland und Grossbritannien liefern nicht in die Schweiz. Just Russel etwa nennt auf seiner Seite nur Belgien, Deutschland, die Niederlande und Frankreich. Prüfen Sie das Liefergebiet, bevor Sie den Fragebogen eines ausländischen Anbieters ausfüllen.

Bei Qualipet und Fressnapf Schweiz konnten wir die Bedingungen eines Futter-Abos nicht bestätigen. Fragen Sie dort direkt nach, wenn Sie lieber bei einem Händler mit Filialen bestellen.

Was «Alleinfuttermittel» bedeutet

«Alleinfuttermittel» ist ein Begriff aus dem Futtermittelrecht. Ein Alleinfuttermittel deckt als Tagesration den Bedarf der angegebenen Tierart und Lebensphase. Ein «Ergänzungsfuttermittel», zum Beispiel ein Snack oder Topping, reicht allein nicht aus. Achten Sie bei jedem Format auf diese Angabe und auf die Lebensphase. Massstab für die Nährstoffgehalte sind in Europa die Richtlinien des Verbands FEDIAF.

Ist Frischfutter gesünder als Trockenfutter?

Wir haben keine Stellungnahme eines tierärztlichen Verbands gefunden, die gekochtes Frischfutter als gesünder einstuft als Trockenfutter. Die britische Tierschutzorganisation PDSA empfiehlt schlicht ein vollwertiges, kommerziell hergestelltes Futter, und das kann beides sein. Behandeln Sie die Wahl deshalb als Frage von Preis, Lagerung und Akzeptanz beim Hund. Verspricht die Werbung ein glänzenderes Fell oder ein längeres Leben, fragen Sie nach den Belegen.

Rohfütterung ist ein eigenes Thema. Die PDSA weist darauf hin, dass rohes Fleisch Bakterien und Parasiten enthalten kann, die beim Kochen abgetötet würden, und rät in Haushalten mit Schwangeren, kleinen Kindern, älteren oder immungeschwächten Personen davon ab.

Was es kostet

Frischfutter-Anbieter werben mit einem Ab-Preis pro Tag, der für die kleinsten Hunde gilt. Der Preis steigt mit dem Gewicht des Hundes deutlich. Lassen Sie sich für Ihren eigenen Hund eine Offerte geben und rechnen Sie den Tagespreis auf 30 Tage hoch. Einführungsrabatte sind hoch und ändern sich oft, vergleichen Sie also den vollen Preis ab der zweiten oder dritten Lieferung.

Vor dem Abschluss

  • Pausieren und Kündigen prüfen. Notieren Sie sich die Frist, bis zu der Sie die nächste Lieferung noch ändern können.
  • Tiefkühler ausmessen, wenn Sie Frischfutter wählen.
  • Langsam umstellen. Die PDSA empfiehlt eine Umstellung über rund zwei Wochen, weil ein abrupter Wechsel zu Verdauungsproblemen führen kann.
  • Zuerst zur Tierärztin oder zum Tierarzt, wenn Ihr Hund krank ist oder ein Diätfutter bekommt.

Quellen